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Grundsätze systemischer Organisationsentwicklung


Klarer Auftrag und Ergebnisorientierung
Es bedarf eines klaren und erfüllbaren Auftrags der auf einem beschreibbaren oder messbaren Ziel basiert. Angestrebte Ziele können sich im Lauf eines Organisations-entwicklungs-Prozesses natürlich wandeln, konkretisieren, erweitern. Dies wird entsprechend ausgehandelt, angepasst und vereinbart.

Systemisch-ganzheitlicher Ansatz
Ein Unternehmen konstitutiert sich auf der Sach-Ebene z.B. durch formale Abläufe, Bilanzen, Kennzahlen ebenso wie auf der sozialen Ebene z.B. durch Werte, Umgangsformen, Kommunikation. Ein Unternehmen agiert und reagiert nach innen, ebenso wie nach außen in Bezug auf den Markt, die Umwelt, die Politik. In einem OE Prozess werden all diese Ebenen (die voneinander abhängen) berücksichtigt.

Beteiligung der Betroffenen
Menschen möchten ihr Leben erklären, vorhersehen und beeinflussen können.
Ein OE-Prozess muss nicht nur von der Leitung und den Verantwortlichen initiiert und getragen werden, alle Betroffenen sollen eingebunden werden. Die Kunst besteht darin, soviel Partizipation wie nötig zu ermöglichen, ohne dass die eigentlichen Aufgaben kompromittiert werden.

Prozessorientierung
Ein OE-Prozess ist ein durch den Berater strukturierter Lernprozess.
Auf der Basis eines vereinbarten Gesamtdesigns wird der Prozess im Detail Schritt für Schritt entwickelt. Jeder Schritt wird nach dem Muster Analyse-Planung-Durchführung-Überprüfung entwickelt. Beim Berater liegt die Hauptverantwortung auf Struktur und Methoden. In der Organisation liegt die Hauptverantwortung auf Inhalten und Entscheidungen.

Transparenz, Vertrauen, Konfliktfähigkeit
Sinn, Ziel, Wirkungsweise und Ergebnisse von Vorgehensweisen und Interventionen werden laufend erläutert und rückgespiegelt. Basis des Prozesses ist das Vertrauen in die Kompetenz und Eigenverantwortlichkeit der Beteiligten. Konflikte, Irritationen, Unannehmlichkeiten werden als nützliche Symptome aufgefasst, die angesprochen werden und so den Prozess vertiefen und bereichern.

Qualität
Der hohen Verantwortung in OE Prozessen wird der Berater durch Anwendung theoretisch fundierter und praktisch erprobter Strukturen und Methoden gerecht. Der Berater beugt eigener „Betriebs- und Prozessblindheit" durch regelmäßige Intervention und Supervision vor.

Soziale und gesellschaftliche Verantwortung
Unternehmen und Organisationen als Ganzes, ebenso wie der Einzelne sind nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere und die Gesellschaft verantwortlich. Verantwortlichkeiten zu erkennen und entsprechend zu handeln, ebenso wie die Grenzen der eigenen Verantwortlichkeit und Handlungsfähigkeit zu erkennen, gehört zu einem gesunden OE-Prozess dazu.


























 
Was immer wir an Technologien
und 
ausgeklügelten Methoden ersinnen,
es kommt nur in Gang
durch soziale Aktionen
und diese beruhen stets
auf persönlichem Kontakt!
(E. Schein)